27. Janu­ar, Düren: «Radi­ka­len­er­lass» – Gespräch und Dis­kus­si­on

«Radi­ka­len­er­lass» und Berufs­ver­bo­te – 45 Jah­re dana­ch

Fr, 27. Janu­ar 2017, 19:00 Uhr
KOMM – Düren, August-Klotz-Stra­ße 21, 52349 Düren

45 Jah­re nach dem soge­nann­ten «Radi­ka­len­er­lass» aus dem Jahr 1972 pla­nen wir eine Ver­an­stal­tung, u.a. mit Betrof­fe­nen aus der Regi­on.

Quel­le: Ber­tram-Wie­land-Archiv


KOMMWeb­sei­te


Stopp den Steu­er­trick der Atom­kon­zer­ne

Hütchenspieler, Becher als gelbe Atomfässer, aus einem gucken Geldbündel heraus.

Hal­lo, wür­dest Du den Atom­kon­zer­nen 10 Euro geben? Ich sicher nicht. Doch gen­au das droht uns. Denn die AKW-Betrei­ber trick­sen wie­der. Sie wol­len uns über 700 Mio. Euro Steu­ern vor­ent­hal­ten, die sie eigent­li­ch auf ihre Brenn­stä­be bezah­len müss­ten – das sind 10 Euro pro erwach­se­nem Bun­des­bür­ger.

Noch schaut Finanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäub­le weg. Dabei ist er stolz auf sei­nen Ruf als gewief­ter Haus­häl­ter. Wenn wir alle die­ses Bild öffent­li­ch in Zwei­fel zie­hen, kön­nen wir ihn dazu brin­gen, sich von den Kon­zer­nen nicht aus­trick­sen zu las­sen.

Ich habe gera­de einen Eil-Appell an Schäub­le unter­schrie­ben, die Steu­er­ver­mei­dung der Atom­kon­zer­ne zu ver­hin­dern. Hilf auch Du mit und unter­zeich­ne den Cam­pact-Appell

Bes­te Grü­ße
web­mas­ter
Quel­le: Cam­pact


Cam­pact-Appell unter­schrei­ben


Wir ste­hen hin­ter dem wal­lo­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Paul Magnet­te

Porträt: Der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette.Gegen CETA

Der wal­lo­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Paul Magnet­te hat durch sei­ne Ver­wei­ge­rung gegen­über dem untrag­ba­ren CETA-Ver­trags­werk im Inter­es­se der Wal­lo­nie und ganz Euro­pas gehan­delt. Damit hielt er wochen­lang all jene Poli­ti­ker und Lob­by­is­ten in Schach, die das Frei­handels­abkommen zwi­schen Kana­da und Euro­pa befür­wor­ten.


Doch was steckt hin­ter CETA, einer Ver­ein­ba­rung, die die Sou­ve­rä­ni­tät des Vol­kes durch die Inter­es­sen mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zer­ne beschränkt? Das kann man eigent­li­ch gar nicht so rich­tig sagen, da die Ver­hand­lun­gen so intrans­pa­rent geführt wur­den, dass nicht ein­mal die natio­na­len Par­la­men­te der EU-Mit­glieds­län­der den gesam­ten Ver­trags­text gese­hen haben. Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen, die wir haben sind:

Schieds­ge­rich­te wer­den Urtei­le zu Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Pri­vat­un­ter­neh­men und Staa­ten fäl­len kön­nen, sobald ein Unter­neh­men die Auf­fas­sung ver­tritt, dass die Geset­ze eines Lan­des gegen sei­ne Inter­es­sen ver­sto­ßen.

Tari­fe sämt­li­cher Waren, ins­be­son­de­re land­wirt­schaft­li­cher Güter, wür­den aus­ge­he­belt. Wie sol­len wir zukünf­tig den Import von Pro­duk­ten kon­trol­lie­ren, die zwar in Euro­pa ille­gal, in den USA oder Kana­da zuge­las­sen sind (z.B gene­ti­sch ver­än­der­te Orga­nis­men (GVO) oder mit Wachs­tums­hor­mo­nen gefüt­ter­te Tie­re). Wenn wir uns wei­gern, wer­den uns die Schieds­ge­rich­te wahr­schein­li­ch zwin­gen, die­se Waren zuzu­las­sen.

CETA ist ein tro­ja­ni­sches Pferd für TAFTA. Vie­le Kon­zer­ne die mit dem Ende von TAFTA ihre Hoff­nun­gen begra­ben hat­ten, hof­fen nun auf CETA. Die Unter­zeich­nung von CETA ist eine Wie­der­be­le­bung von TAFTA.

Paul Magnet­te hat im Namen der Wal­lo­nie sei­ne Unter­schrift für die­ses Abkom­men ver­wei­gert. In einem Inter­view mit der fran­zö­si­schen Le Mon­de, hat er neben den drei genann­ten vie­le wei­te­re Gefah­ren benannt. Natür­li­ch ver­sucht man ihn jetzt zu zwin­gen, sich zu doch noch dem immen­sen und ste­ti­gen Druck zu beu­gen. Laut Jus­tin Tru­deau, dem kana­di­schen Pre­mier­mi­nis­ter, kön­ne CETA noch immer unter­zeich­net wer­den.

Mit die­ser Peti­ti­on möch­ten wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Euro­pas Herrn Paul Magnet­te unter­stüt­zen und ihn ermu­ti­gen, gegen­über Juncker, Tusk, Fre­e­land und Tru­deau stand­haft zu blei­ben!

Emma­nu­el Chaum­ery, Euro­pä­er und Welt­bür­ger
Foto: THIERRY DU BOIS (LE SOIRMAG)


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