Schloss Bur­gau,
Wohl­fühl­zo­ne der AfD

Schloss Bur­gau, Wohl­fühl­zo­ne der AfD. Freie Bahn für Ras­sis­ten. Der Düre­ner Bür­ger­meis­ter erklärt der in gro­ßen Tei­len faschis­ti­schen AfD das Schloss Bur­gau, eine städ­ti­sche Ein­rich­tung, zu deren Wohl­fühl­zo­ne.

Faust zerschlägt Hakenkreuz.

Freie Bahn für Ras­sis­ten

Der Düre­ner Bür­ger­meis­ter erklärt der in gro­ßen Tei­len faschis­ti­schen AfD das Schloss Bur­gau, eine städ­ti­sche Ein­rich­tung, zu deren Wohl­fühl­zo­ne.

Im Amts­blatt 11. Jahr­gang Nr. 2 vom 16. Janu­ar 2020 der Stadt Düren wur­de bekannt­ge­ge­ben, dass der Bür­ger­meis­ter der Stadt Düren Paul Larue für den 23.01.2020 eine All­ge­mein­ver­fü­gung erlas­sen hat. Unter Punkt 1 und 2 steht Fol­gen­des:

1. Betre­tungs­ver­bot
nicht gela­de­ner Gäs­te

Für den unter Zif­fer 2. genann­ten Zeit­raum ist es nicht gela­de­nen Gäs­ten der im Win­kel­saal von Schloss Bur­gau (Von-Aue-Stra­ße 1, 52355 Düren) statt­fin­den­den Ver­an­stal­tung «Neu­jahrs­emp­fang der Par­tei Alter­na­ti­ve für Deutsch­land» unter­sagt, den unter Zif­fer 3 näher bezeich­ne­ten Bereich zu betre­ten. Nicht gela­de­ne Gäs­te sind sol­che, die kei­ne offi­zi­el­le Ein­la­dung der Par­tei besit­zen.

2. Zeit­li­cher Gel­tungs­be­reich

Das Ver­bot gilt am 23.01.2020 von 16:00 bis 22:30 Uhr

Dies hal­ten wir für einen Skan­dal, weil mit die­sem Betre­tungs­ver­bot der berech­tig­te Pro­test gegen die ras­sis­tisch AfD von die­ser wei­test­ge­hend fern­ge­hal­ten wird. Damit leis­tet er einer Par­tei, die in gro­ßen Tei­len faschis­ti­sches Gedan­ken­gut ver­brei­tet Vor­schub. In die­sem Zusam­men­hang ist erwäh­nens­wert, dass Bür­ger­meis­ter Paul Larue Mit­glied im Düre­ner Bünd­nis gegen Rechts ist und sei­ne Ver­fü­gung den Inhal­ten des Bünd­nis­ses wider­spricht.

Wir for­dern den Bür­ger­meis­ter auf, die­se unsäg­li­che Ver­fü­gung sofort außer Kraft zu set­zen, den aktu­el­len Ver­trag zu kün­di­gen und statt des­sen unver­züg­lich Vor­aus­set­zun­gen zu schaf­fen, die es der ras­sis­ti­schen AfD zukünf­tig nicht mehr ermög­licht, ihre Zusam­men­rot­tun­gen im Schloss Bur­gau abzu­hal­ten. Die im Stadt­rat ver­tre­te­nen Frak­tio­nen rufen wir auf, in einer Son­der­sit­zung des Rates, mit­tels Rats­be­schluss, dem brau­nen Spuk auf Schloss Bur­gau ein Ende zu berei­ten.

Kei­nen Fuß­breit den Faschis­ten!

Hei­ner Krü­ger


Frie­dens­po­li­tik ist Kli­ma­po­li­tik

Eurofighter zieht steil nach oben.
Eine Flug­stun­de kos­tet im Euro­figh­ter ca. 90.000 Euro, dabei wer­den elf Ton­nen Koh­len­di­oxid aus­ge­sto­ßen.

Die meis­ten Krie­ge auf der Welt wer­den um Was­ser oder Roh­stof­fe geführt.


  • Gute Frie­dens­po­li­tik bekämpft Flucht­ur­sa­chen.
  • Krieg zer­stört Lebens­grund­la­gen.
  • Auch Kriegs­übun­gen zer­stö­ren Lebens­grund­la­gen!


Bei­spiel NATO-Luft­waf­fen­ba­sis Nör­ve­nich:

Von Nör­ve­nich aus­ge­hend wer­den pro Jahr über 3 000 Flug­stun­den für Kriegs­übun­gen durch­ge­führt.

Eine Flug­stun­de kos­tet im Euro­figh­ter ca. 90.000 Euro (!).

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26. Novem­ber, Gre­ven­broich: Haupt­ver­fah­ren H.

Soli­da­ri­tät ist eine Waf­fe

Braunkohlentagebau.
«Ende Gelän­de»

Die Ver­su­che, den berech­tig­ten Pro­test gegen den Kli­ma­wan­del zu kri­mi­na­li­sie­ren gehen unver­min­dert wei­ter.

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Ver­an­stal­tung:
Macht­kampf gegen Chi­na

Porträt Jürgen Kronauer.
Jörg Kro­nau­er, Sozio­lo­ge und frei­er Jour­na­list, Schwer­punk­te: Neo­fa­schis­mus und deut­sche Außen­po­li­tik.

Mit­woch, 15. Janu­ar 2020
KOMM Düren
Beginn 19.00 Uhr

Macht­kampf
gegen Chi­na

Refe­rent Jörg Kro­nau­er

Chi­na ist seit dem Zer­fall der Sowjet­uni­on das ers­te Land, das das Poten­ti­al hat, mit den west­li­chen Hege­mo­ni­al­mäch­ten öko­no­misch und poli­tisch gleich­zu­zie­hen, ihre glo­ba­le Domi­nanz also auf allen Ebe­nen zu bre­chen. Die west­li­chen Mäch­te ver­su­chen daher mit allen Mit­teln, ihre wan­ken­de Macht zu wah­ren. Der Vor­trag zeich­net die Kon­flik­te nach, die aus Chi­nas Auf­stieg zur Welt­macht und den Reak­tio­nen der west­li­chen Mäch­te dar­auf ent­stan­den sind und wei­ter ent­ste­hen – vom Auf­bau neu­er Bünd­nis­sys­te­me in Ost- und Süd­ost­asi­en über die Kon­flik­te im Süd­chi­ne­si­schen Meer, die Kämp­fe um Ein­fluss in Afri­ka und den Staa­ten ent­lang der Neu­en Sei­den­stra­ße bis zum anti­chi­ne­si­schen Wirt­schafts­krieg der USA und den Ver­su­chen des Wes­tens, die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung der Volks­re­pu­blik zu tor­pe­die­ren.

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Macht­kampf gegen Chi­na“
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6. August, Düren:
Ein­wei­hung des Hiro­shi­ma-Frie­dens-Mahn­mals

6. August, Düren: Ein­wei­hung des Hiro­shi­ma-Frie­dens-Mahn­mals um 15.00 Uhr in Düren vor dem Haus der Stadt Düren, Ste­fan-Schwer-Stra­ße 4 – 6

Entwurfszeichnung.
Die­ses Frie­dens­mahn­mal (Aus­schnitt) soll in Düren
vor dem Haus der Stadt auf­ge­stellt wer­den.
Ein Pro­jekt der Frie­dens­Grup­pe­Dü­ren.

Hiro­shi­ma-Frie­dens-Mahn­mal

Ein­wei­hung am 06.08.2019
um 15.00 Uhr in Düren

vor dem Haus der Stadt Düren
Ste­fan-Schwer-Stra­ße 4 – 6

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Ein­wei­hung des Hiro­s­hi­­ma-Frie­­dens-Mahn­­mals“
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28. Mai, Düren: Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?

28. Mai, Düren: Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?

Porträt Jewtuschenko.
Jew­ge­ni Jew­tu­schen­ko (2009)

Am 28. Mai 2019 um 19.00 Uhr im KOMM Düren
Ver­an­stal­tung der Deut­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei

«Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?»

In der Zeit vom 24. bis 27. Juni 2019 rich­tet der Kreis Düren die 15. Deutsch-Rus­si­sche Städ­te­part­ner­kon­fe­renz aus. Aus die­sem Anlass wol­len wir als Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten, das in die­ser Zeit statt­fin­den­de öffent­lich Pro­gramm im Vor­feld um einen wesent­li­chen Punkt erwei­tern. Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg ist eine Fra­ge die nicht erst seit heu­te gestellt wird. Schon Jew­ge­ni Jew­tu­schen­ko hat die­se Frag auf beein­dru­cken­de Wei­se beant­wor­tet. Lei­der ist vie­len Men­schen die­se Ant­wort nicht bekannt.

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19. Mai, Köln: Stern­marsch
und Kund­ge­bung
«Ein Euro­pa für Alle…»

19. Mai, Köln: Stern­marsch, Kund­ge­bung. Ein Euro­pa für Alle. Dei­ne Stim­me gegen Natio­na­lis­mus!

Demonstrant*innen, Plakate: «Gegen Rassismus im Bundestag», «Für ein Europa ohne Mauern», «Stoppt AfD».

Ein Euro­pa für Alle

Dei­ne Stim­me
gegen Natio­na­lis­mus!

Sonn­tag, 19. Mai 2019, Groß­de­mos in den Städ­ten Euro­pas

Grafik: Eine Eins auf schrägem Sockel. «Demo 19. Mai 12 Uhr. Ein Europa für Alle. Deine Stimme gegen Nationalismus. Deutzer Werft Köln».

Groß-Demo in Köln

Sonn­tag, 19.05.2019, 11:00 Uhr
– Stern­marsch
Ron­cal­li­platz, 50667 Köln

Sonn­tag, 19.05.2019, 12:00 Uhr
– Kund­ge­bung
Deut­zer Werft, 50679 Köln

Gemein­sa­me Abfahrt: 9:47 Uhr
von Gleis 3, Düren Haupt­bahn­hof
Treff­punkt: 9:15 Uhr Düren Haupt­bahn­ho
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und Kund­ge­bung
«Ein Euro­pa für Alle…»“
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Düren: Ja damals, Novem­ber ’18

Porträt Erich Schaffner.

Do, 8. Novem­ber 2018, 19:00 h
KOMM – Düren,
Bertram-Wie­land-Archiv

Ja damals,
Novem­ber ’18

Lie­der, Sze­nen, Gedich­te und Pro­sa
über die deut­sche Revo­lu­ti­on und ihr vor­läu­fi­ges Schei­tern
Mit Erich Schaff­ner, Schau­spie­ler und Sän­ger
Am Kla­vier: Georg Klemp


Spät kamen sie in die Gän­ge, es bedurf­te eines Welt­kriegs, 10 Mil­lio­nen toter Bau­ern und Pro­le­ten, Hun­ger und Elend, bis auch in Deutsch­land die Zeit reif war für einen Umsturz. Die Eng­län­der 1649 und die Fran­zo­sen 1789 hat­ten ihre bür­ger­li­chen Revo­lu­tio­nen Jahr­hun­der­te frü­her. Selbst die Bau­ern und Arbei­ter des rück­stän­di­gen Russ­land kamen der deut­schen Revo­lu­ti­on zuvor und hiel­ten die Macht bis 1990. War­um die Revo­lu­ti­on in Deut­sach­land schei­ter­te, wie es dazu gekom­men war und wie es wei­ter­ging, dar­über berich­tet Schaff­ner anhand von zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur und Musik.

Erich Schaff­ner (*1950) Schau­spie­ler, Rezi­ta­tor und Sän­ger. Er tritt u.a. mit Tex­ten von Goe­the, Karl Kraus, Ber­tolt Brecht und Kurt Tuchol­sky auf.

Nach einer Drucker­leh­re und zwei­tem Bil­dungs­weg stu­dier­te Schaff­ner an der Hoch­schu­le für Musik und dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt am Main. Dort war u.a. Ernst Jaco­bi sein Leh­rer.

Danach arbei­te­te Schaff­ner an ver­schie­de­nen Thea­tern, u. a. drei Jah­re in Ingol­stadt. Dane­ben arbei­te­te er frei­be­ruf­lich als Schau­spie­ler sowohl mit eige­nen Pro­gram­men, Solo­stü­cken und Rezi­ta­tio­nen mit Auf­trit­ten im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum als auch in renom­mier­ten frei­en Thea­ter­grup­pen wie Thea­ter­ma­nu­fak­tur West­ber­lin und Lao­ko­on Dance Group. Zusam­men­ar­beit mit Man­fred Wekwerth.

Mit­ar­beit in diver­sen Film-und Fern­seh­pro­duk­tio­nen, Syn­chron­spre­cher, etc…

Ein­tritt 10 Euro

Quel­le: Bertram-Wie­land-Archiv


 

27. Janu­ar, Düren: «Radi­ka­len­er­lass» – Gespräch und Dis­kus­si­on

«Radi­ka­len­er­lass» und Berufs­ver­bo­te – 45 Jah­re danach

Fr, 27. Janu­ar 2017, 19:00 Uhr
KOMM – Düren, August-Klotz-Stra­ße 21, 52349 Düren

45 Jah­re nach dem soge­nann­ten «Radi­ka­len­er­lass» aus dem Jahr 1972 pla­nen wir eine Ver­an­stal­tung, u.a. mit Betrof­fe­nen aus der Regi­on.

Quel­le: Bertram-Wie­land-Archiv


KOMMWeb­sei­te


Pres­se­mit­tei­lung der DKP Nord­rhein-West­fa­len


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Pres­se­mit­tei­lung der DKP
Nord­rhein-West­fa­len
vom 4. Novem­ber 2016

Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche
Alter­na­ti­ve

DKP kan­di­diert zu den Land­tags­wah­len in NRW

Die Deut­sche Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei (DKP) tritt mit einer Lan­des­lis­te zu den Land­tags­wah­len in Nord­rhein-West­fa­len im Mai 2017 an. Sie will sich in ihrem Wahl­kampf sowohl gegen die unter­neh­mer­freund­li­che Poli­tik der Lan­des­re­gie­rung als auch gegen die rech­te Het­ze der AfD rich­ten. Ihre For­de­run­gen hat sie in ihrem «Sofort­pro­gramm für NRW» zusam­men­ge­fasst.

Bei ihrer Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung am 23. Okto­ber beschlos­sen die DKP-Mit­glie­der der bei­den Bezirks­or­ga­ni­sa­tio­nen Rhein­land-West­fa­len und Ruhr-West­fa­len, zu den Land­tags­wah­len anzu­tre­ten und wähl­ten eine Lan­des­lis­te. Auf den ers­ten drei Lis­ten­plät­zen kan­di­die­ren:

  • Siw Mam­mitsch, Essen, 39 Jah­re, Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin, Geschäfts­füh­re­rin eines Mie­ter­ver­eins;
  • Peter Lom­mes, Kre­feld, 60 Jah­re, Kauf­mann in der Woh­nungs­wirt­schaft, Vor­sit­zen­der des FB 13 im Ver­di Bez. Lin­ker Nie­der­rhein
  • Shab­nam Shariat­pa­nahi, Duis­burg, 36 Jah­re, mit Eltern im Alter von 12 Jah­ren aus poli­ti­schen Grün­den aus dem Iran geflüch­tet, Diplom Päd­ago­gin.

Außer­dem will die DKP in meh­re­ren Wahl­krei­sen Direkt­kan­di­da­ten auf­stel­len.

«Krieg ist Flucht­ur­sa­che Num­mer Eins» – und: «Geld ist genug da – es muss umver­teilt wer­den», stellt die DKP NRW in ihrem Sofort­pro­gramm fest, mit dem sie in den Land­tags­wahl­kampf geht. Mit ihren For­de­run­gen wol­len die Kom­mu­nis­ten zei­gen, dass eine ande­re Poli­tik sofort die größ­ten sozia­len Pro­ble­me in NRW ent­schär­fen könn­te: Armut und Sozi­al­ab­bau, die Inte­gra­ti­on der Flücht­lin­ge, die Explo­si­on der Mie­ten und die Per­spek­tiv­lo­sig­keit vie­ler Jugend­li­cher. Die Vor­aus­set­zung sieht sie dar­in, die Kriegs­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung zu been­den und die größ­ten Unter­neh­men zu zwin­gen, sozia­le Ver­bes­se­run­gen zu bezah­len. Die Spit­zen­kan­di­da­tin Siw Mammitzsch fasst zusam­men: «Ein­hei­mi­sche und Flücht­lin­ge haben die­sel­ben Inter­es­sen, und sie haben die­sel­ben Geg­ner: Die Ban­ken und Kon­zer­ne, die von Armut und Krieg pro­fi­tie­ren. Die DKP sagt: ‹Unse­re Will­kom­mens­kul­tur heißt gemein­sam kämp­fen›.» Die Kom­mu­nis­ten for­dern zum Bei­spiel, aus öffent­li­chen Mit­teln 40.000 Arbeits­plät­ze zu schaf­fen, die an den Kran­ken­häu­sern in NRW feh­len, und sofort mit dem Bau von 200.000 Sozi­al­woh­nun­gen zu begin­nen.

Damit die DKP mit einer Lan­des­lis­te kan­di­die­ren darf, muss sie die Unter­schrif­ten von 1.000 Unter­stüt­ze­rIn­nen vor­le­gen, für jeden Direkt­kan­di­da­ten außer­dem 100 Unter­schrif­ten aus dem jewei­li­gen Wahl­kreis. Die DKP hält die­ses Ver­fah­ren, das klei­nen Par­tei­en erschwert zu kan­di­die­ren, für unde­mo­kra­tisch. Sie will die Dis­kus­si­on mit mög­li­chen Unter­stüt­zern jedoch dazu nut­zen, um ihre Auf­fas­sun­gen bekann­ter zu machen.

Bei ihrer Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung wähl­ten die DKP-Mit­glie­der auch eine Lan­des­lis­te für die Bun­des­tags­wah­len. Die DKP will flä­chen­de­ckend mit Lan­des­lis­ten zum Bun­des­tag kan­di­die­ren. Bei ver­gan­ge­nen Wah­len hat­te die DKP häu­fig die Links­par­tei unter­stützt. In der Dis­kus­si­on bei der Ver­samm­lung mach­ten die Mit­glie­der deut­lich, dass sich die Kan­di­da­tur der DKP nicht gegen die Links­par­tei rich­te, es gebe an eini­gen Punk­ten Gemein­sam­kei­ten. Sie gehen jedoch davon aus, dass die DKP am meis­ten zur Stär­kung lin­ker Kräf­te bei­tra­gen kann, wenn sie für ihre eige­nen, kon­se­quent anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Auf­fas­sun­gen Unter­stüt­zer gewinnt.

Mari­on Kös­ter, Bezirks­vor­sit­zen­de DKP Ruhr-West­fa­len
Wolf­gang Berg­mann, Mit­glied des Spre­cher­ra­tes
der DKP Rhein­land-West­fa­len


Das Sofort­pro­gramm der DKP für Nord­rhein-West­fa­len zu den Land­tags­wah­len