Ver­an­stal­tung:
Macht­kampf gegen Chi­na

Porträt Jürgen Kronauer.
Jörg Kro­nau­er, Sozio­lo­ge und frei­er Jour­na­list, Schwer­punk­te: Neo­fa­schis­mus und deut­sche Außen­po­li­tik.

Mit­woch, 15. Janu­ar 2020
KOMM Düren
Beginn 19.00 Uhr

Macht­kampf
gegen Chi­na

Refe­rent Jörg Kro­nau­er

Chi­na ist seit dem Zer­fall der Sowjet­uni­on das ers­te Land, das das Poten­ti­al hat, mit den west­li­chen Hege­mo­ni­al­mäch­ten öko­no­misch und poli­tisch gleich­zu­zie­hen, ihre glo­ba­le Domi­nanz also auf allen Ebe­nen zu bre­chen. Die west­li­chen Mäch­te ver­su­chen daher mit allen Mit­teln, ihre wan­ken­de Macht zu wah­ren. Der Vor­trag zeich­net die Kon­flik­te nach, die aus Chi­nas Auf­stieg zur Welt­macht und den Reak­tio­nen der west­li­chen Mäch­te dar­auf ent­stan­den sind und wei­ter ent­ste­hen – vom Auf­bau neu­er Bünd­nis­sys­te­me in Ost- und Süd­ost­asi­en über die Kon­flik­te im Süd­chi­ne­si­schen Meer, die Kämp­fe um Ein­fluss in Afri­ka und den Staa­ten ent­lang der Neu­en Sei­den­stra­ße bis zum anti­chi­ne­si­schen Wirt­schafts­krieg der USA und den Ver­su­chen des Wes­tens, die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung der Volks­re­pu­blik zu tor­pe­die­ren.

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28. Mai, Düren: Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?

28. Mai, Düren: Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?

Porträt Jewtuschenko.
Jew­ge­ni Jew­tu­schen­ko (2009)

Am 28. Mai 2019 um 19.00 Uhr im KOMM Düren
Ver­an­stal­tung der Deut­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei

«Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg?»

In der Zeit vom 24. bis 27. Juni 2019 rich­tet der Kreis Düren die 15. Deutsch-Rus­si­sche Städ­te­part­ner­kon­fe­renz aus. Aus die­sem Anlass wol­len wir als Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten, das in die­ser Zeit statt­fin­den­de öffent­lich Pro­gramm im Vor­feld um einen wesent­li­chen Punkt erwei­tern. Meinst du, die Rus­sen wol­len Krieg ist eine Fra­ge die nicht erst seit heu­te gestellt wird. Schon Jew­ge­ni Jew­tu­schen­ko hat die­se Frag auf beein­dru­cken­de Wei­se beant­wor­tet. Lei­der ist vie­len Men­schen die­se Ant­wort nicht bekannt.

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19. Mai, Köln: Stern­marsch
und Kund­ge­bung
«Ein Euro­pa für Alle…»

19. Mai, Köln: Stern­marsch, Kund­ge­bung. Ein Euro­pa für Alle. Dei­ne Stim­me gegen Natio­na­lis­mus!

Demonstrant*innen, Plakate: «Gegen Rassismus im Bundestag», «Für ein Europa ohne Mauern», «Stoppt AfD».

Ein Euro­pa für Alle

Dei­ne Stim­me
gegen Natio­na­lis­mus!

Sonn­tag, 19. Mai 2019, Groß­de­mos in den Städ­ten Euro­pas

Grafik: Eine Eins auf schrägem Sockel. «Demo 19. Mai 12 Uhr. Ein Europa für Alle. Deine Stimme gegen Nationalismus. Deutzer Werft Köln».

Groß-Demo in Köln

Sonn­tag, 19.05.2019, 11:00 Uhr
– Stern­marsch
Ron­cal­li­platz, 50667 Köln

Sonn­tag, 19.05.2019, 12:00 Uhr
– Kund­ge­bung
Deut­zer Werft, 50679 Köln

Gemein­sa­me Abfahrt: 9:47 Uhr
von Gleis 3, Düren Haupt­bahn­hof
Treff­punkt: 9:15 Uhr Düren Haupt­bahn­ho
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27. Janu­ar, Düren: «Radi­ka­len­er­lass» – Gespräch und Dis­kus­si­on

«Radi­ka­len­er­lass» und Berufs­ver­bo­te – 45 Jah­re danach

Fr, 27. Janu­ar 2017, 19:00 Uhr
KOMM – Düren, August-Klotz-Stra­ße 21, 52349 Düren

45 Jah­re nach dem soge­nann­ten «Radi­ka­len­er­lass» aus dem Jahr 1972 pla­nen wir eine Ver­an­stal­tung, u.a. mit Betrof­fe­nen aus der Regi­on.

Quel­le: Bertram-Wie­land-Archiv


KOMMWeb­sei­te


Stopp den Steu­er­trick der Atom­kon­zer­ne

Hütchenspieler, Becher als gelbe Atomfässer, aus einem gucken Geldbündel heraus.

Hal­lo, wür­dest Du den Atom­kon­zer­nen 10 Euro geben? Ich sicher nicht. Doch genau das droht uns. Denn die AKW-Betrei­ber trick­sen wie­der. Sie wol­len uns über 700 Mio. Euro Steu­ern vor­ent­hal­ten, die sie eigent­lich auf ihre Brenn­stä­be bezah­len müss­ten – das sind 10 Euro pro erwach­se­nem Bun­des­bür­ger.

Noch schaut Finanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäub­le weg. Dabei ist er stolz auf sei­nen Ruf als gewief­ter Haus­häl­ter. Wenn wir alle die­ses Bild öffent­lich in Zwei­fel zie­hen, kön­nen wir ihn dazu brin­gen, sich von den Kon­zer­nen nicht aus­trick­sen zu las­sen.

Ich habe gera­de einen Eil-Appell an Schäub­le unter­schrie­ben, die Steu­er­ver­mei­dung der Atom­kon­zer­ne zu ver­hin­dern. Hilf auch Du mit und unter­zeich­ne den Cam­pact-Appell

Bes­te Grü­ße
web­mas­ter
Quel­le: Cam­pact


Cam­pact-Appell unter­schrei­ben


Wir ste­hen hin­ter dem wal­lo­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Paul Magnet­te

Porträt: Der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette.Gegen CETA

Der wal­lo­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Paul Magnet­te hat durch sei­ne Ver­wei­ge­rung gegen­über dem untrag­ba­ren CETA-Ver­­­trags­­­werk im Inter­es­se der Wal­lo­nie und ganz Euro­pas gehan­delt. Damit hielt er wochen­lang all jene Poli­ti­ker und Lob­by­is­ten in Schach, die das Frei­handels­abkommen zwi­schen Kana­da und Euro­pa befür­wor­ten.


Doch was steckt hin­ter CETA, einer Ver­ein­ba­rung, die die Sou­ve­rä­ni­tät des Vol­kes durch die Inter­es­sen mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zer­ne beschränkt? Das kann man eigent­lich gar nicht so rich­tig sagen, da die Ver­hand­lun­gen so intrans­pa­rent geführt wur­den, dass nicht ein­mal die natio­na­len Par­la­men­te der EU-Mit­glieds­län­der den gesam­ten Ver­trags­text gese­hen haben. Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen, die wir haben sind:

Schieds­ge­rich­te wer­den Urtei­le zu Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Pri­vat­un­ter­neh­men und Staa­ten fäl­len kön­nen, sobald ein Unter­neh­men die Auf­fas­sung ver­tritt, dass die Geset­ze eines Lan­des gegen sei­ne Inter­es­sen ver­sto­ßen.

Tari­fe sämt­li­cher Waren, ins­be­son­de­re land­wirt­schaft­li­cher Güter, wür­den aus­ge­he­belt. Wie sol­len wir zukünf­tig den Import von Pro­duk­ten kon­trol­lie­ren, die zwar in Euro­pa ille­gal, in den USA oder Kana­da zuge­las­sen sind (z.B gene­tisch ver­än­der­te Orga­nis­men (GVO) oder mit Wachs­tums­hor­mo­nen gefüt­ter­te Tie­re). Wenn wir uns wei­gern, wer­den uns die Schieds­ge­rich­te wahr­schein­lich zwin­gen, die­se Waren zuzu­las­sen.

CETA ist ein tro­ja­ni­sches Pferd für TAFTA. Vie­le Kon­zer­ne die mit dem Ende von TAFTA ihre Hoff­nun­gen begra­ben hat­ten, hof­fen nun auf CETA. Die Unter­zeich­nung von CETA ist eine Wie­der­be­le­bung von TAFTA.

Paul Magnet­te hat im Namen der Wal­lo­nie sei­ne Unter­schrift für die­ses Abkom­men ver­wei­gert. In einem Inter­view mit der fran­zö­si­schen Le Mon­de, hat er neben den drei genann­ten vie­le wei­te­re Gefah­ren benannt. Natür­lich ver­sucht man ihn jetzt zu zwin­gen, sich zu doch noch dem immensen und ste­ti­gen Druck zu beu­gen. Laut Jus­tin Tru­deau, dem kana­di­schen Pre­mier­mi­nis­ter, kön­ne CETA noch immer unter­zeich­net wer­den.

Mit die­ser Peti­ti­on möch­ten wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Euro­pas Herrn Paul Magnet­te unter­stüt­zen und ihn ermu­ti­gen, gegen­über Juncker, Tusk, Free­land und Tru­deau stand­haft zu blei­ben!

Emma­nu­el Chaum­ery, Euro­pä­er und Welt­bür­ger
Foto: THIERRY DU BOIS (LE SOIRMAG)


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